Samyama – Zentrum für Yoga & Ayurveda
Altenessener Str. 130
45326 Essen

Tel.: 0201 / 17 13 047               E-Mail: info@samyama-zentrum.de
Fax: 0201 / 17 13 046               http://www.iyengar-yoga-ausbildung.de/

 

 

© 2017 SamYama IYENGER® Yoga

Der Ausbildungsunterricht findet überwiegend im Samyama Yogazentrum statt. Das Yogazentrum besteht aus professionell ausgestatteten
Räumlichkeiten auf über 200 m². Unsere beiden Übungsräume sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und mit sämtlichen für Iyengar® Yoga
notwendigen Hilfsmitteln ausgestattet. Iyengar® Yoga kann hier in seiner Ganzheit und Lebendigkeit erfahren und praktiziert werden.

 

Den Lehrenden ist es ein Anliegen das althergebrachte Wissen möglichst unverfälscht und authentisch zu vermitteln, um  so dem Wesen des  Iyengar® Yogas zu entsprechen, dass stets ein flexibles, undogmatisches, weltoffenes und höchst spirituelles System ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Yogazentrum ist sehr zentral nähe der Stadtmitte gelegen,der Essener Hauptbahnhof liegt nur 3 km entfernt,und ist auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar.Dass Zentrum verfügt über eigene ausreichende Parkplätze.
Es gibt in der Nähe des Yogazentrums schöne und günstige Übernachtungsmöglichkeiten:
Bildungshotel im Bfz Essen   -   Hotel Böll   -   Hotel Petul "an der Zeche"   -   Hotel Petul "City"   -   Auch unter Airbnb sind sehr schöne Ferienwohnungen und Appartments zu finden

 

 

Samyama seit 2003

 

Der Name Samyama hat eine tiefe Bedeutung.

Er ist ein klassischer Begriff aus den Patanjali Yoga Sutren und umfasst die letzten drei Stufen des Asthangha Yoga: Dharana, Dhyana und Samadhi (PAT III.4). Wörtlich heißt Samyama Sammlung, Konzentration und Integration.

 

Geschichte/ Historie

Das Samyama Yogazentrum befindet sich an einem Standort mit einer besonderen Geschichte, der das Zentrum mit seiner Energie bis heute maßgeblich geprägt hat. Schon vor dem 2. Weltkrieg befand sich an dieser Stelle eine Stellmacher-Werkstatt (seit 1890), d.h. hier wurden Wagenräder und Kutschen gebaut, die ein Höchstmaß an Genauigkeit, Präzision und Statik benötigten, damit sie im Alltag bestehen können.

Später wurde die Stellmacher-Werkstatt zu einer Karosserie-Werkstatt umgebaut, in der Peter Gärtner schon als Schüler und Student sein Taschengeld verdiente, indem er dort behilflich war.

Im Eingangsbereich der Werkstatt hing stets ein leicht angestaubtes Schild mit der Aufschrift „Ehrlich währt am längsten“, d.h. hier wurden alte Werte  vertreten, die den Leiter des heutigen Samyama Yogazentrums schon damals geprägt und für ihn auch heute keineswegs an Gültigkeit verloren haben. Viele dieser Werte finden sich in den Yamas und Niamas im Yoga wieder.

 

In der Werkstatt wurden die Räder durch liebevolle, echte Handarbeit hergestellt und auch im Yoga kann es nicht anders sein. Internetplattformen, Videos oder  online-portale hin oder her. Yoga bleibt und ist eine persönliche Erfahrung, die individuell vermittelt werden muss. Punkt- aus!

Seit 2003 steht genau an der Stelle, die schon mehrere Bombenangriffe im 2. Weltkrieg überlebt hat, das  Samyama Yogazentrum. Heute ist der Ort, der im 2. Weltkrieg immer wieder aus der Asche aufgebaut wurde ein Ort, der Menschen immer wieder aufbaut und ihnen neue Kraft, Freude und Elan für den Alltag schenkt.

 

Die Vergänglichkeit, Veränderungen, der Wandel, Prozess und der Schmerz der damit verbunden ist, ist den Yogalehrenden sehr wohl bewußt, denn „dukha“ ist laut der Yogaphilsosopie eines der Merkmale der Realität und ein großer Antrieb zur Bewusstwerdung und Spiritualität. Licht und Schatten stehen stets gemeinsam vor der Tür. Das Leben wird nie perfekt sein, aber wir können das beste daraus machen und neue Eindrücke sammeln, aus alten Gewohnheiten ausbrechen. Wir können uns selbst wandeln, wir müssen dabei nicht jemand ganz anderes werden, sondern zu dem der wir wirklich sind.

 

Im Iyengar®-Yoga geht es um „Zelleindrücke und Herzenseindrücke“-  keine reine Mechanik oder Technik was man fast meinen könnte, wenn man immer wieder von der Präzision des Iyengar®-Yogas hört.

 „Ein Aufnahmegerät erfasst nur die Punkte, aber es wird sich an kein Gefühl erinnern. Du musst dich an dieses Gefühl erinnern, das ist viel wichtiger“ (Iyengar®-Yoga- Conventien Bielefeld, Zubin Zarthoshtimanesh, 2016) Wir sind keine Maschinen.

 

Was bleibt ist ein intensiver Eindruck, den Guruji bei uns allen als seine Schüler hinterlassen hat. Alle Methoden sind nur dazu da einen Prozess des Vertiefens im Inneren anzustoßen, der uns heil werden lässt. Heil heißt ganz und damit wären     wir wieder beim Rad.
 

Häufig wird beim Iyengar®-Yoga hervorgehoben, dass in unserer Yogatradition mit Hilfsmitteln
gearbeitet wird. Das ist richtig und stimmig, denn die Hilfsmittel helfen uns bewusster zu werden und
Asanas genauer oder anatomisch korrekt auszuführen. Das ist aber bei weitem nicht alles, denn die
Asanas entfalten eine besondere Heilwirkung.

 

Hierfür sind die Grundfeiler Alignement, Timing und Sequenzing
zu nennen http://yoga-altenessen.de/methode/

 

Gewissermaßen hat Guruji sogar die Yogawelt durch den Einsatz von Hilfsmitteln revolutioniert
und wurde manchmal deswegen sogar angefeindet. Sein weltweiter Erfolg gibt ihm aber Recht.
Kaum gibt es heute noch Yoga-Traditionen, die völlig unbeeinflusst von seinen Lebenswerk wären.

 

Gleichzeitig hat Guruji auch zu seinem Ausspruch „The body is your first prop“ gestanden. Ahnt der Leser da etwas ? Ja, Guruji war undogmatisch, eindrucksvoll, ein Mann mit Ecken und Kanten, sich selbst treu...und doch auch ein einfacher Familienvater-

Er hat uns gezeigt, wie wir mitten im Leben Yoga anwenden können, alte Strukturen aufgebrochen und die „Geheimlehre“ zu einer Lehre gemacht hat, die jedem zugänglich ist.

 

Eines der größten Verdienste B.K.S. Iyengars mit Blick auf die weltweite Verbreitung von Yoga ist sicher seine unglaubliche Mühe einer vollständigen Systematisierung der bekannten Yogapraktiken (vor allem Asana und Pranayama) begleitet von sehr hingebungs-vollen, einfühlsamen Einführungen in die gesamte philosophische und spirituelle Tradition des Yoga. Damit hat er eine Grundlage geschaffen, die eine umfassende Orientierungshilfe für alle Yogaübenden darstellt.

 

Der IYENGAR®-Yogalehrer- Ausbildung liegt daher ein ausgefeiltes Curriculum zu Grunde. Unsere Ausbildung entspricht den Standards der Iyengar® Yoga-Association

 

Unseren Ausbildern liegt es sehr am Herzen, dass die philosophische Theorie in der Übungspraxis direkt erfahrbar wird
(Pat.I.1: anusasana: das, was auf Erfahrung basiert)

Sie folgt einer klaren Traditionslinie. Wahre Praxis kann aber immer nur in Verbindung mit shraddha (Pat. I.20) erfolgen, ist daher vorläufig, flexibel,  undogmatisch und für Vernunft und Reflexion stets offen. Eine Praxis, die nur dogmatisch sowie von einer blinden Leichtgläubigkeit geprägt ist basiert auf Eigensinn, Faulheit,Unwissenheit und Angst- alles Hindernisse auf den Yogaweg.  Echter Glaube ist nicht wie ein Bilderrahmen, ein permanent begrenzter Raum von Billigung. Er ist wie eine Pflanze, die weiter wächst und immer wieder neue Triebe hervor bringt.   Ursprung der Pflanze ist ein kleines Samenkorn. Das kann ein erstes Gefühl sein von Interesse für die Möglichkeiten, die sich durch diesen Weg ergeben könnten.

 

Auch wenn in der ehemaligen Werkstatt  keine Räder mehr hergestellt werden, der alte Eindruck bleibt: das  Rad als ein altes Symbol für die Einheit, für das Absolute, Vollkommene und damit Göttliche hat viel mit dem Yoga gemein.

 

Hier sind alle willkommen, die tief studieren möchten und denen es nicht um spiritellen Materialismus geht,

 

Im Ruhrgebiet wurde „malocht“ und danach der Staub von der Jacke abgeklopft. Vielleicht trifft uns Ruhris Iyengar®-yoga gerade deshalb so ins Herz: ehrlich, offen, manchmal staubig

Leitung:

Peter Gärtner & Silke Sturmberg

 

Mitgliedschaften:
 

IYD: Iyengar – Yoga Deutschland e.V.

BDY: Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. 

Das Ausbildungszentrum

BDY: BDY-Berufsverband
IYENGAR YOGA AUSBILDUNG DEUTSCHLAND